NaturEinKlang - Messe für Lebensfreude und Wohlbefinden - 23. + 24. Oktober 2021  
   
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Hygieneplan


Allgemeine Regelung
zum Besuch und Teilnahme an der


NaturEinKlang 2021
Messe für Lebensfreude und Wohlbefinden


Corona-Pandemie:
Rahmenkonzept Messen und Ausstellungen

Gemeinsame Bekanntmachung der
Bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft,
Landesentwicklung und Energie
und für Gesundheit und Pflege


1. Organisatorisches

1.1
Die Veranstalter erstellen ein speziell auf die Veranstaltung abgestimmtes Schutz- und Hygienekonzept
unter Berücksichtigung von Mitarbeitern, Ausstellern, Besuchern und Dienstleistern sowie unter Beachtung
der geltenden Rechtslage und der arbeitsschutzrechtlichen Schutz- und Vorsorgeregelungen, das auf
Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen ist.

1.2
Die Veranstalter schulen ihre Mitarbeiter im Infektionsschutz (innerbetriebliche Maßnahmen) und
berücksichtigen dabei deren speziellen Arbeits- und Aufgabenbereich, ihre Qualifikation und
sprachlichen Fähigkeiten. Die Mitarbeiter werden über den richtigen Umgang mit Masken und
allgemeinen Hygienevorschriften informiert und geschult.
Mitarbeiter mit akuten respiratorischen Symptomen jeglicher Schwere dürfen nicht arbeiten.

1.3
Die Veranstalter kommunizieren die Notwendigkeit der Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen
an ihre Aussteller, Dienstleister und Besucher. Gegenüber Personen, die die Vorschriften nicht
einhalten, wird konsequent vom Hausrecht Gebrauch gemacht.

1.4
Die Veranstalter kontrollieren die Einhaltung des betrieblichen Schutz- und Hygienekonzeptes
seitens der Mitarbeiter, Aussteller, Dienstleister und Besucher und ergreifen bei Verstößen
entsprechende Maßnahmen.

2. Generelle Sicherheits- und Hygieneregeln

2.1
Oberstes Gebot ist die Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 m zwischen Personen in allen Räumen
sowie beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten und auf Fluren, Gängen, Treppen und im
Außenbereich. Dies gilt für Messe-/Ausstellungsteilnehmer, Dienstleister, Personal und Besucher.
Personen, für die im Verhältnis zueinander die allgemeine Kontaktbeschränkung nicht gilt, haben
die Abstandsregel nicht zu befolgen. Werden Unterhaltungsprogramme angeboten, so ist ein erhöhter
Mindestabstand von 2m bei aerosolbildenden Tätigkeiten (z.B. Singen, Spielen von Blasinstrumenten)
einzuhalten.

2.2
Die Veranstalter ergreifen geeignete Infektionsschutzmaßnahmen, um durch die Aufplanung und Gestaltung
der Hallen, der Eingänge, der Besprechungs- und Konferenzräume, der Bewegungsflächen, etc.
die notwendigen Abstandsregeln (Mindestabstand von 1,5 m) einhalten zu können.

2.3
Die Aussteller, Besucher und Dienstleister, die den Veranstaltungsbereich betreten, werden registriert
(Name, Vorname, Wohnort, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, Zeitraum des Aufenthaltes), um eine
Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19-Falles unter
Ausstellern, Besuchern oder Personal zu ermöglichen. Die Erhebung der Kontaktdaten kann auch in
elektronischer Form erfolgen. Eine Übermittlung dieser Informationen darf ausschließlich zum Zweck
der Auskunftserteilung auf Anforderung gegenüber den zuständigen Gesundheits- und
Infektionsschutzbehörden erfolgen. Die Dokumentation ist so zu verwahren, dass Dritte sie nicht einsehen
können und die Daten vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung und vor unbeabsichtigtem
Verlust oder unbeabsichtigter Veränderung geschützt sind. Die Daten sind nach Ablauf von
vier Wochen zu vernichten. Der Veranstalter hat die Betroffenen bei Erhebung der Daten entsprechend
den Anforderungen an eine datenschutzrechtliche Information gemäß Art. 13 der Verordnung (EU) 2016/679
in geeigneter Weise über die Datenverarbeitung zu informieren.

2.4
Der Zugang zu den Messen und Ausstellungen wird inzidenzunabhängig an das Vorliegen eines negativen
Testnachweises (Nachweis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen (negativen) Antigen-Schnelltests,
eines negativen PCR-Tests oder eines (negativen) Vor-Ort-Schnelltests) geknüpft.
Ausnahmen von der Testnachweispflicht für geimpfte und genesene Personen sowie für Kinder bis zum
sechsten Geburtstag werden unter Nr. 4 aufgezählt. Die Veranstalter haben hierfür bei der Genehmigung
ein Einlasskonzept mit entsprechendem Testkonzept (s. Abschnitt 4.) vorzulegen.

2.5
In Innenräumen besteht stets eine FFP2-Maskenpflicht für Besucher und die Pflicht zum Tragen eines
medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (oder keine Maske bei geeigneten Ersatzmaßnahmen, z.B. für
Garderobiere) im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen für die Beschäftigten, die während der
Veranstaltung ihrer gewerblichen Tätigkeit auf dem Veranstaltungsgelände nachgehen (Ausstellerpersonal,
Dienstleister, Servicepersonal etc.), unabhängig davon, ob der Mindestabstand eingehalten werden kann.
Die Veranstalter halten für den Bedarfsfall ein Kontingent an Masken (FFP2-Maske oder medizinischer
Mund-Nasen-Schutz) an Eingängen bereit.

2.6
In Außenbereichen ist das Tragen einer FFP2-Maske für Besucher und einer medizinischen Maske
im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen für die Aussteller verpflichtend, wenn die
Einhaltung des Mindestabstands nicht zu jeder Zeit zu gewährleisten ist.

2.7
Von der Pflicht zum Tragen einer Maske sind nur ausgenommen:
* Kinder bis zum 6. Geburtstag,
* Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen eines Maskenschutzes
(FFP2 Maske- oder medizinischer Mund-Nasen-Schutz) aufgrund einer Behinderung oder aus
gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, solange dies vor Ort sofort
insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachgewiesen
werden kann, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben darüber
enthalten muss, warum die betroffene Person von der Tragepflicht befreit ist.

2.8
Das Abnehmen der Maske (FFP2-Maske- oder medizinischer Mund-Nasen-Schutz) ist zulässig, solange
es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus
sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.

2.9
Von der Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske sind nur Kinder bis zum 15. Geburtstag ausgenommen.

2.10
Interaktionspunkte wie Check-In, Verkaufsstellen, Service-Büros sind mit Spuckschutz auszustatten
oder die Abstandswahrung durch andere Maßnahmen sicherzustellen.

3. Umsetzung der Infektionsschutzmaßnahmen im betrieblichen Ablauf und bei
den räumlichen Voraussetzungen


3.1
Die Veranstalter erstellen ein auf Infektionsminimierung ausgelegtes Parkplatzkonzept, um
Menschenansammlungen zu vermeiden, z.B. durch Einweiser, Beschränkung der Parkplätze oder
ggf. Sperrung von Parkplätzen. Im Falle eines Transportes durch Veranstalter sind die Hygienevorgaben
für die Personenbeförderung zu beachten.
Für die Nutzung des ÖPNV gelten die hierfür geltenden Hygienevorgaben; ggf. ist eine
Verstärkung des Angebotes zu organisieren. Soweit möglich sind zusätzliche Parkflächen,
Anreisekapazitäten sowie Freiflächen im Eingangsbereich und an stark frequentierten
Punkten zu schaffen.

3.2
Für alle Aussteller, Besucher, Mitarbeiter und Dienstleister auf dem Gelände erfolgt eine
verpflichtende Registrierung und eine weitestgehend kontaktlose, möglichst digitalisierte
Eintrittskontrolle, um Mensch-zu-Mensch-Kontakte zu vermeiden.

3.3
Die Gesamtzahl der gleichzeitig auf dem Gelände anwesenden Personen ist durch geeignete Maßnahmen
zur Regulierung der Besucherzahl sowie der Steuerung der Zutrittsberechtigungen für Servicepartner
und Dienstleister im Hinblick auf Nr. 2.2 zu überwachen. Es darf zur gleichen Zeit nicht mehr als
ein Besucher je 10 m2 Veranstaltungsfläche zugelassen werden. Hierbei ist auch eine gruppenweise
Erweiterung oder Staffelung der Öffnungszeiten und Ticket-Befristung zu prüfen.

3.4
Angesichts steigender Impfquoten können wissenschaftlich begleitete Pilotmessen im Rahmen einer
Ausnahmegenehmigung nach § 27 Abs. 2 der 13. BayIfSMV durchgeführt werden, bei denen zur Ermittlung
der zulässigen Personenzahl zwar der Maßstab von einer Person pro 10 m2 zugrunde gelegt wird,
geimpfte und genesene Personen jedoch ohne Anrechnung die Messe besuchen können. Dabei ist eine
Obergrenze für die maximale Zahl von Besuchern festzulegen, die gleichzeitig auf dem Messegelände
sowie auf dem Freiluftgelände zugelassen werden dürfen.

3.5
In Warteschlangen oder im Wartebereich werden Maßnahmen zur Einhaltung der Mindestabstände
von 1,5 m ergriffen, z.B. durch Anbringen von Bodenmarkierungen.

3.6
Personenansammlungen beim Betreten und Verlassen des Messe-/Ausstellungsgeländes, sowie
in einzelnen Hallen und an besonderen Anziehungspunkten sind durch entsprechende Wegführung
(z. B. Einbahnstraßen, Kennzeichnung von Türen) und Abstandsmarkierungen zu vermeiden.

3.7
Türen sind soweit möglich offen zu halten oder mit automatischen Öffnungsmechanismen zu versehen.

3.8
Die Nutzung von Aufzügen ist zahlenmäßig sowie ggf. hinsichtlich prioritärer Personengruppen
zu beschränken.

3.9
Die Aussteller haben eine am Messe-/Ausstellungsstand anwesende Person als Ansprechpartner für die
Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zu benennen.

3.10
Jeder Veranstalter muss über ein Hygienekonzept und einen Reinigungs- und Desinfektionsplan verfügen,
der die Nutzungsfrequenz von Kontaktflächen, z.B. Türgriffen, berücksichtigen muss und deren
regelmäßige Reinigung und Desinfektion sicherstellt.

3.11
Es ist außerdem ein/e kompetente/r Beauftragte/r für Hygienefragen durch den Veranstalter zu bestellen.
Dieser ist auch für die Beobachtung der aktuellen Lageentwicklung (RKI-Hinweise) sowie die Abstimmung
mit dem Sicherheits- und Ordnungsdienst zuständig. Auf Hygiene- und Abstandsregeln sowie Informations-
möglichkeiten ist durch Aushänge oder Hallendurchsagen aufmerksam zu machen.

3.12
Die Sicherheitsdienstleister der Veranstalter sind über die spezifischen Infektionsschutzanforderungen
zu unterrichten und anzuweisen, sich ggf. mit der örtlichen Polizei bezüglich evtl. Koordination von
Infektionsschutzmaßnahmen abzustimmen.

3.13
Es werden ausreichend Waschgelegenheiten, Flüssigseife, Einmalhandtücher und gegebenenfalls
Händedesinfektionsmittel (als flankierende Maßnahme) bereitgestellt. Sanitäre Einrichtungen sind
mit Seifenspendern und Einmalhandtüchern auszustatten. Jetstream-Geräte sind nicht erlaubt.
Bei Waschgelegenheiten werden gut sichtbar Infographiken zur Handhygiene angebracht.
Kontaktflächen wie Türgriffe, Handläufe und Tischoberflächen sind unter Berücksichtigung der
Nutzungsfrequenz regelmäßig zu reinigen.
Der Veranstalter hat über ein Lüftungskonzept zur kontinuierlichen Belüftung der Eingangsbereiche,
der Messe-/Ausstellungshallen und der Sitzungssäle ohne laufende Luftumwälzung zu verfügen.
Zur Gewährleistung eines regelmäßigen Luftaustausches ist die Lüftungsfrequenz abhängig
von der Raumgröße und Nutzung (z.B. Tätigkeiten mit erhöhter Aerosolbildung) festzulegen.
Bei eventuell vorhandenen Lüftungsanlagen ist darauf zu achten, dass evtl. vorhandene Erreger
nicht über diese Anlagen übertragen werden können, z.B. durch Reduzierung des Umluftanteils,
Einbau bzw. häufigen Wechsel von Filtern. Bei eventuell vorhandenen Lüftungsanlagen und
Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) ist betrieben werden.
Die optimale Funktionsfähigkeit des Lüftungssystems insbesondere im Hinblick auf die Zuführung
von möglichst 100 Prozent (Außen-) Frischluft ist zu gewährleisten. Verwiesen wird auf diesbezügliche
Empfehlungen des Umweltbundesamtes (UBA) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin (BAuA). Es sind die jeweils aktuellen Empfehlungen zu berücksichtigen.
In kleinen Räumen, die nicht oder schlecht zu belüften sind, können ergänzend Luftreinigungsgeräte
zum Einsatz kommen. Diese ersetzen aber keineswegs das infektionsschutzgerechte Lüften.

3.14
Bei Messe-/Ausstellungsrestaurants und Verpflegungsstationen stellt der Veranstalter die Umsetzung
der jeweils aktuell gültigen branchenspezifischen Regelungen der Gastronomie (insbesondere bzgl.
Infektionsschutz und Hygienekonzept) sicher.

4. Testungen

Testabhängige Angebote können von den Besuchern nur unter Vorlage eines Testnachweises
wahrgenommen werden.
Sehen die infektionsschutzrechtlichen Regelungen (BayIfSMV) einen Testnachweis für die Inanspruchnahme
des Angebots vor, sind die entsprechenden Vorgaben hinsichtlich der zulässigen Testverfahren umzusetzen.
Dabei dürfen nur zugelassene Produkte zur Anwendung kommen, die definierte Standards erfüllen (siehe die
Informationen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, BfArM). Zu möglichen Ausnahmen
von etwaigen Testpflichten wird auf die jeweils aktuell gültigen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben
verwiesen.
Zur Gestaltung und Gültigkeit der anerkannten Testnachweise gelten die jeweils aktuellen bundes- oder
landesrechtlichen Vorgaben.
Ein Testnachweis kann nach den Bestimmungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung
(SchAusnahmV) ausgestellt werden, wenn dafür zugelassene In-vitro-Diagnostika zur Anwendung kommen,
die zugrundeliegende a) vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfindet, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist,
b) im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür
erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgt oder
c) von einem Leistungserbringer nach § 6 Abs. 1 der Coronavirus-Testverordnung vorgenommen
oder überwacht wurde.

4.1
Organisation:
* Die Besucher sollten vorab auf geeignete Weise (ggf. beispielsweise bei Terminbuchung) auf
die Notwendigkeit zur Vorlage eines Testnachweises oder einer Testung vor Ort unter Aufsicht
des Veranstalters hingewiesen werden.
* Ein vorgezeigter Testnachweis ist einer Plausibilitätskontrolle zu unterziehen, wobei der
unten erläuterte Mindestinhalt zu berücksichtigen ist. Bei dem Verdacht einer Unrichtigkeit,
bzw. Ungültigkeit des vorgelegten Testnachweises ist der Einlass zu verwehren, wenn nicht die
betroffene Person sich einer Vor-Ort-Testung unterzieht.
* Kann der Besucher keinen Testnachweis vorzeigen, ist vor Ort unter Aufsicht des Veranstalters
zu testen; bei positivem Selbsttestbefund erfolgt möglichst eine gezielte Information der Betroffenen
durch die Veranstalter (Verweis auf Arzt und notwendiges Verhalten wie Vermeidung von Kontakten,
Rückkehr auf direktem Weg nach Hause, Absonderung, Nachholung eines PCR-Tests). Diese Testnachweise
können dann innerhalb von 24 Stunden ab Vornahme der Testung auch für andere Angebote genutzt werden.

4.2
Die Testung kann mittels der folgenden Testmethoden durchgeführt werden:
* PCR-Tests können insbesondere im Rahmen der Jedermann-Testungen nach Bayerischem Testangebot
in lokalen Testzentren erfolgen.
Hierbei wird dann ein Testnachweis ausgestellt und vor Wahrnehmung des testabhängigen Angebotes
vorgezeigt.
* Antigen-Schnelltests zur professionellen Anwendung („Schnelltests“) müssen von medizinischen
Fachkräften oder vergleichbaren, hierfür geschulten Personen vorgenommen oder überwacht werden.
Dies ist grundsätzlich bei den lokalen Testzentren, teilnehmenden Arztpraxen, Zahnartpraxen,
den Apotheken, medizinischen Laboren, Rettungs- und Hilfsorganisationen und den vom Öffentlichen
Gesundheitsdienst beauftragten Teststellen möglich, aber auch im Rahmen einer betrieblichen Testung
im Sinne des Arbeitsschutzes nach Satz 6 Buchst. b) oder am Ort des testabhängigen Angebotes, sofern
er von medizinischen Fachkräften oder vergleichbaren, hierfür geschulten Personen vorgenommen wird.
Bei positivem Ergebnis eines vor Ort von Fachkräften oder geschultem Personal durchgeführten Schnelltests
darf die Messe nicht besucht werden und es besteht mit der Mitteilung des positiven Ergebnisses eine
Absonderungspflicht (Isolation).
Die betreffende Person muss sich beim Gesundheitsamt melden, welches dann über das weitere Vorgehen
informiert. Gemäß § 8 Abs. 1 Nr. 1 IfSG besteht eine Meldepflicht der feststellenden Person hinsichtlich
des positiven Testergebnisses an das zuständige Gesundheitsamt.
* Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung („Selbsttests“) müssen vor Ort unter Aufsicht des Veranstalters
nach Satz 6 Buchst. a“ oder einer vom Veranstalter beauftragten Person durchgeführt werden. Im Schutz- und
Hygienekonzept des Veranstalters sind Maßnahmen zur Verhinderung von Menschenansammlungen und zur Umsetzung
der allgemeinen Hygieneregeln vorzusehen.
Zeigt ein Selbsttest ein positives Ergebnis an, ist der betroffenen Person der Zutritt zu verweigern.
Die betroffene Person sollte sich sofort absondern, alle Kontakte so weit wie möglich vermeiden und über
den Hausarzt, das Gesundheitsamt oder die Rufnummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung einen Termin
zur PCR-Testung vereinbaren.
* Sog. Schulpass: Die Schüler in Bayern erhalten bei Teilnahme an den regelmäßigen Selbsttestungen in
der Schule einen Testpass ausgestellt. In diesem wird die Vornahme des jeweiligen Selbsttests vermerkt
mit Datum und mindestens Handzeichen der beaufsichtigenden Lehrkraft. Dieser Schulpass gilt als Nachweis
einer negativen Testung im Rahmen der testabhängigen Angebote.

4.3
Ausgestaltung des zu überprüfenden / auszustellenden Testnachweises:
Bis zur verbindlichen Vorgabe durch den Bund wird es ein bayerisches Formular mit
empfehlendem Charakter geben.
Mindestinhalt ist:
Name und Anschrift der Teststelle, Name, Anschrift und Geburtsdatum der getesteten Person,
Name des verwendeten Tests, Hersteller des Tests, Art des Tests (PCR-Test, PCR-Schnelltest,
AntigenSchnelltest oder Antigen-Selbsttest unter Aufsicht), Testdatum und Testuhrzeit, Kontext,
in dem die Testung erfolgt ist (Vor-Ort-Test, betriebliche Testung, Testung durch Leistungserbringer
i. S. d. § 6 Abs. 1 Satz 1 TestV), Testergebnis, Datum der Mitteilung des Testergebnisses, Stempel
der Teststelle, Unterschrift der verantwortlichen Person.

4.4
Ausnahme für geimpfte und genesene Personen sowie für Kinder bis zum sechsten Geburtstag
Gemäß aktueller infektionsschutzrechtlicher Vorgaben sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag
sowie asymptomatische geimpfte und genesene Personen vom Erfordernis des Nachweises eines
negativen Testergebnisses ausgenommen.
Als geimpft gelten Personen, die vollständig gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union
zugelassenen Impfstoff geimpft sind, über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer,
italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und bei denen
seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.
Als genesen gelten Personen, die über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion
mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache
oder in einem elektronischen Dokument verfügen, wenn die zugrundeliegende Testung mittels PCRVerfahren erfolgt
ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt.
Sowohl genesene als auch geimpfte Personen dürfen keine typischen Symptome einer Infektion mit dem
Coronavirus SARS-CoV-2 wie aufweisen. Bei ihnen darf zudem keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen sein.
Geimpfte, bzw. genesene Personen haben vor der Nutzung eines testabhängigen Angebots einen Impfnachweis,
bzw. einen Genesenennachweis im Sinne der SchAusnahmV vorzulegen. Das Alter von Kindern ist erforderlichenfalls
durch entsprechende Dokumente glaubhaft zu machen.

5. Arbeitsschutz für das Personal

5.1
Für Beschäftigte, die während der Durchführung einer Messeveranstaltung ihrer
gewerblichen Tätigkeit auf dem Veranstaltungsgelände nachgehen, sind die Anforderungen
des Arbeitsschutzrechts, insbesondere die der SARS-CoV2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV)
einschlägig.

5.2
Der Arbeitgeber hat nach dem Arbeitsschutzgesetz grundsätzlich die Verpflichtung, die Gefahren für
die Sicherheit und Gesundheit (sogenannte Gefährdungsbeurteilung) und Maßnahmen hieraus abzuleiten.
Im Rahmen der Pandemieplanung (Bevölkerungsschutz) hat der Arbeitgeber gegebenenfalls weitere Maßnahmen
zu ermitteln und durchzuführen. Dabei sind die Vorgaben des Arbeitsschutzes und die jeweils aktuellen arbeitsschutzrechtlichen Regelungen umzusetzen (z.B. SARSCoV-2-Arbeitsschutzverordnung,
SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des BMAS).

5.3
Eine Gefährdungsbeurteilung kann im konkreten Fall immer nur vor Ort durch den Arbeitgeber mit
entsprechender Fachexpertise für eine spezielle Tätigkeit erfolgen.

5.4
Im Bereich des Arbeitsschutzes gilt generell das TOP-Prinzip, d.h. dass technische und organisatorische
Maßnahmen vor persönlichen Maßnahmen (z.B. persönliche Schutzausrüstung (PSA) ergriffen werden müssen.
Der Einsatz von PSA muss abhängig von der Gefährdungsbeurteilung erfolgen.

5.5
Die Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales zum Mutterschutz
im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARSCoV-2/COVID-19 sind zu beachten.

5.6
Informationen für die Mitarbeiter über Maßnahmen zur Reduktion des Infektionsrisikos sollen durch
entsprechende Aushänge und Bekanntmachungen in den Umkleiden und Sozialräumen bereitgestellt werden.
Das Personal muss entsprechend in regelmäßigen Abständen zu Risiko, Infektionsquellen und Schutzmaßnahmen
(z.B. Abstand, Hygiene, Maskentragen) unterwiesen werden.

6. Inkrafttreten
Diese Bekanntmachung ist mit Wirkung vom 26. August 2021 in Kraft getreten


Verordnung der Bayerischen Staatsregierung
Hygienekonzept zur Wiedereröffnung von Messen,
Kongressen und Ausstellungen


Stand: 26. August 2021
Gesamtes Hygienekonzept
per PDF-Datei zum Ausdrucken:

Gesamtes Hygienekonzept




Eine Bitte an alle Besucher:

Bitte druckt schon im Vorfeld das notwendige Registrierungsformular
aus und bringt es am Tag eures Besuches ausgefüllt mit!
Das spart Zeit und erleichtert dem Personal an der Kasse
die notwendige Registrierung.

Registrierungsformular
zum Besuch der
NaturEinKlang 2021 - Messe für Lebensfreude und Wohlbefinden
zum Ausdrucken per PDF-Datei:

Registrierungsformular

__________________________________

Veranstalter:
Karl-Heinz Karmann
Imigstraße 28
93142 Maxhütte-Haidhof

Telefon:
0 94 71 / 9 03 78

Mobil:
01 72 / 8 21 94 71

E-Mail:
natureinklang@web.de
___________________________________


Rechtlicher Hinweis:

Alle auf der Messe ausgestellten Angebote,
Waren oder Dienstleistungen ersetzen
keine Betreuung durch Ärzte,
Heilpraktiker oder Psychotherapeuten,
wenn der Verdacht auf eine ernsthafte
Gesundheitsstörung besteht.
Die Informationen und Angebote sind
nach bestem Wissen und Gewissen der
Aussteller, sowie der Messeleitung dargestellt.
Messeleitung und Aussteller übernehmen
dennoch keinerlei Haftung für Schäden
irgendwelcher Art, die direkt oder
indirekt aus der Anwendung der Angebote,
Angaben oder Dienstleistungen entstehen.


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